Core Facilities
Alle vier WERA Standorte verfügen über zentrale Forschungseinrichtungen mit modernster Forschungstechnik für die biomedizinische Forschung, sogenannte Core Facilities, welche fortschrittliche Technologien, Geräte und/oder Fachwissen zur Verfügung stellen. Core Facilities bieten eine Vielzahl an Dienstleistungen an, wie zum Beispiel DNA-Sequenzierungen, Massenspektrometrie oder Datenanalysen.
Ein zentrales Ziel von Core Facilities ist es, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachgruppen, wie Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, zu fördern. Durch die Ermöglichung interdisziplinärer Projekte tragen sie nicht nur zur Optimierung der Forschungsprozesse, sondern auch zur bestmöglichen Versorgung von Patient:innen bei.
An den WERA Standorten gibt es Technologien, die sehr spezialisiert sind und besondere Expertise in der Anwendung erfordern. Diese besonderen Core Facilities stehen Wissenschaftler:innen aller WERA Standorte zur Verfügung, um den Austausch von Wissen und die Durchführung komplexer Forschungsprojekte zu erleichtern.
Die zwei im BZKF (Bayerisches Zentrum für Krebsforschung) etablierten Plattformen Präklinische Modelle sowie KI und Bioinformatik werden federführend von WERA Standorten geleitet. Die Expertisen aller BZKF Standorte werden in diesen Plattformen gebündelt und Wissenschaftler:innen sowie klinisch Forschenden zur Verfügung gestellt.
Biobanken
Eine Biobank lagert (onkologische) Biomaterialien wie z. B. Blut- und Gewebeproben. Durch Verknüpfung dieser mit den klinischen Daten bilden sie die Grundlage für die Erforschung von Krankheiten, die Entwicklung neuer Therapien und eine verbesserte Diagnostik. Alle Proben werden nur mit Einverständnis der Spender:innen und unter strengen Datenschutzrichtlinien gelagert. Eine fachgerechte Lagerung und genaue Verarbeitung der Gewebeproben ist Grundvoraussetzung für die sogenannte gute wissenschaftliche Praxis und somit die Grundlage für erfolgreiche Translations- und Biomarkerstudien.
Jeder WERA Standort verfügt über eine eigene Biobank, die die Proben von Patient:innen und Studienteilnehmer:innen vor Ort standardisiert sammelt, verarbeitet und lagert.
Alle vier Standorte sind Partner im German Biobank Network (GBN), welches akademische Biobanken vereint. Die Biobanken etablieren gemeinsame Qualitätsstandards und machen Proben sowie Daten europaweit zugänglich.
WERA ist zudem Teil der BZKF-Arbeitsgruppe Biobanken, die durch standardisierte Verfahren für die Sammlung, Verarbeitung und Lagerung von Bioproben eine hochwertige, abteilungsübergreifende Biobankenarbeit sicherstellt.
Um im Zuge eines Forschungsprojekts eine standortübergreifende, konsistente Probenhandhabung zu gewährleisten, wurde eine Checkliste entwickelt, die zum Ziel hat, Anforderungen zu harmonisieren, Arbeitsabläufe zu optimieren und eine effektive Kommunikation zwischen allen beteiligten Parteien zu fördern. Die Checkliste wird bei Forschungsabsicht von den jeweiligen Ansprechpartner:innen der Biobanken zur Verfügung gestellt.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Biobanken der WERA Standorte:












