Core Facilities

Alle vier WERA Standorte verfügen über zentrale Forschungseinrichtungen mit modernster Forschungstechnik für die biomedizinische Forschung, sogenannte Core Facilities, welche fortschrittliche Technologien, Geräte und/oder Fachwissen zur Verfügung stellen. Core Facilities bieten eine Vielzahl an Dienstleistungen an, wie zum Beispiel DNA-Sequenzierungen, Massenspektrometrie oder Datenanalysen.

Ein zentrales Ziel von Core Facilities ist es, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachgruppen, wie Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, zu fördern. Durch die Ermöglichung interdisziplinärer Projekte tragen sie nicht nur zur Optimierung der Forschungsprozesse, sondern auch zur bestmöglichen Versorgung von Patient:innen bei.

An den WERA Standorten gibt es Technologien, die sehr spezialisiert sind und besondere Expertise in der Anwendung erfordern. Diese besonderen Core Facilities stehen Wissenschaftler:innen aller WERA Standorte zur Verfügung, um den Austausch von Wissen und die Durchführung komplexer Forschungsprojekte zu erleichtern.

Die Core Unit Bioinformatics, AI/ML and OMICS integration ist ein Knotenpunkt zwischen Forschenden und an den WERA Standorten verfügbaren Expert:innen bzw. Ressourcen. Die am Universitätsklinikum Augsburg verortete Core Unit bietet Erstberatungen zur Feststellung des konkreten Bedarfes an Methoden datengetriebener Forschung an. Daran anschließend erfolgt die Vermittlung an die jeweiligen Fachexpert:innen innerhalb von WERA.

Leistungsspektrum:

Abgedeckt werden Methoden der Medizin-/Bioinformatik sowie maschinellen Lernens und künstlicher Intelligenz mit (Bio-)Medizin als Anwendungsschwerpunkt, zudem Datenintegration und Auswertungen unterschiedlicher OMICS Analysen. Die vermittelten Expert:innen sind auf Basis von Kooperationen bereit, an neuen Projekten mitzuwirken.

Dr. Johannes Raffler
AG-Leitung Klinisch-wissenschaftliche Digitalisierung
Universitätsklinikum Augsburg, Institut für Digitale Medizin

E-Mail: Johannes.Raffler@uk-augsburg.de

Das Ziel der Metabolomicsforschung ist es den metabolischen Status eines Systems festzustellen und Veränderungen des Metaboloms mit physiologischen oder pathologischen Prozessen in Verbindung zu bringen. Dies wird oftmals durch eine vergleichende Analyse (z.B. gesund vs. krank) erreicht. Das bessere Verständnis von Krankheiten und deren Manifestation auf niedermolekularer, metabolomischer Ebene ermöglicht ein besseres Verständnis von Krankheitsprozessen und darauf aufbauend die Entwicklung neuer Arzneimittel. Metabolomics kann in ungerichtete als auch gerichtete metabolomics (untargeted and targeted metabolomics) unterteilt werden. Während man bei untargeted eine Probe hinsichtlich möglichst vieler, erfassbarer Metaboliten analysiert und semi-quantitative Informationen erhält (geringe Probenanzahl hoher Detailliertheit pro Probe), werden im targeted Modus gezielt bestimmte Gruppen endogener Substanzen analysiert und quantifiziert (hohe Probenanzahl möglich bei weniger Detailliertheit pro Probe).

Leistungsspektrum:

  • Untargeted und targeted Metabolomics
  • LC-MS basierte Strukturaufklärung

Anmeldeformular auf der Projektwebsite

Preisliste: auf Anfrage

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Prof. Dr. Martin F. Fromm, PD Dr. Arne Gessner oder Dr. Nora Bartels

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

E-Mail: klinpharm-analytik@fau.de

Wir analysieren kleine Moleküle mittels Flüssigkeitschromatographie, die mit Massenspektrometrie gekoppelt ist, in unterschiedlichen biologischen Proben. Wir verwenden sowohl ungerichtete als auch gerichtete metabolomics (untargeted and targeted metabolomics), abhängig vom Projekt. Da wir unsere Analyseverfahren an die biologische Fragestellung anpassen, arbeiten wir nur auf Kooperationsbasis.

Leistungsspektrum:

  • Lipid-Profiling, Methodenentwicklung, Analyse pflanzlicher Hormone, Zuckern und Aminosäuren.

Preisliste: Zur Deckung der Betriebskosten, wenn die Kooperationspartner die Analyse mit uns durchführen, 10–40 Euro pro Probe.

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Dr. Agnes Fekete

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

E-Mail: agnes.fekete@uni-wuerzburg.de

Ziel der AG Immunregulation ist es, die grundlegenden Mechanismen der Immunreaktion zwischen Spender und Empfänger nach Stammzelltransplantation aufzuklären, um dieses Therapieverfahren erfolgreicher und sicherer zu machen. In tierexperimentellen Studien konnte die AG nachweisen, dass CD4+CD25+ regulatorische T-Zellen (Treg) des Spenders zum Schutz vor GvHD eingesetzt werden können, ohne dass die GvL-Aktivität alloreaktiver T-Zellen supprimiert wird. Weiterführende Arbeiten in Transplantationsmodellen zeigten nun, dass auch der Verlauf und der Schweregrad einer bereits bestehenden GvHD durch die Gabe von in vitro expandierten Spender-Treg verbessert werden kann.

Leistungsspektrum:

  • Im Rahmen des SFB/TR 221 werden Migrations-, Selektions- und Differenzierungsprozesse von Treg-Zellen nach therapeutischer Applikation in der GvHD untersucht. Dabei werden die Mechanismen der Migration und klonalen in vivo Expansion untersucht sowie der Einfluss des Organmilieus auf die Treg-Differen­zierung.
  • Der Einfluss des gastrointestinalen Mikrobioms auf die Entwicklung der GvHD und die Funktion von Spender-Treg-Zellen wird mit Hilfe keimfreier und gnotobiotischer Transplantationsmodelle (ohne bzw mit einer definierten Darmflora) untersucht. Die Etablierung einer keimfreien Mauszucht durch Mitglieder der AG Immunregulation erfolgte im Rahmen eines Zentralprojekts des SFB/TR 221.
  • Die physiologische Funktion von Treg-Zellen in der Stammzelltransplantation wird anhand genetischer Modelle untersucht, die die Depletion von Treg-Subpopulationen zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Trans­plantation ermöglichen.

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Prof. Dr. Matthias Edinger

Leiter Stammzelltransplantation & Zelltherapie
Universitätsklinikum Regensburg

Tel:        +49 941-944 5582
E-Mail: matthias.edinger@ukr.de

Zur Herstellung von zellulären Arzneimitteln ist es notwendig, diese in sogenannten „Reinräumen“ in steriler Umgebung durchzuführen. Die Medizinische Klinik 5 verfügt über ein „GMP Labor“ in unmittelbarer Nähe zu den klinischen Stationen. Die Abkürzung „GMP“ bezeichnet die Richtlinien zur Guten Herstellungspraxis (engl. Good Manufacturing Practice) der Europäischen Union, die höchstmögliche Qualitätsstandards für Produktionsabläufe bei der Herstellung von Arzneimitteln vorgeben. Die Einhaltung dieser Regelungen dient dem Schutze der Patient:innen und wird durch verschiedene Aufsichtsbehörden regelmäßig überprüft. Zur Herstellung von zellulären Arzneimitteln ist es notwendig, diese in sogenannten „Reinräumen“ in steriler Umgebung durchzuführen.

Leistungsspektrum:

  • Der Schwerpunkt des Labors liegt auf der Herstellung von sogenannten „T-Zell Präparaten“, d.h. ein Produkt aus speziellen Immunzellen, um verschiedene Erkrankungstypen wie Infektionen oder Tumore zu behandeln. Dabei werden diese Immunzellen im Labor vermehrt und aktiviert und anschließend den Patienten zurückgegeben.
  • Hergestellt werden sogenannte „ATMPs“ (advanced therapy medicinal products), neuartige zelluläre Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen nach allogener Stammzelltransplantation und gentechnisch veränderte T Zellen, die Tumorzellen erkennen und töten können.

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PD Dr. Michael Aigner
Arbeitsgruppen-Leitung Cell Processing Unit M5
Universitätsklinikum Erlangen

Tel:        +49 9131 85-43160
E-Mail: michael.aigner@uk-erlangen.de

Für die translationale Forschung werden innovative Biomarker entwickelt, die für eine molekulare Bildgebung mit PET/CT und SPECT/CT sowie für radionuklidbasierte Therapien eingesetzt werden können. Ausgangspunkt sind Tracer-Selektion und organisch-präparative Synthesen geeigneter Vorstufen zur Radiomarkierung mit ausgewählten Radionukliden. Die erzeugten Radiotracer werden in-vitro, in-vivo und ex-vivo mittels Autoradiographie sowie in Tiermodellen mittels Kleintierbildgebung (µ-PET, µ-SPECT) im ZEMM evaluiert und bei Eignung in Kooperation mit klinischen Kooperationspartnern (beispielsweise Onkologie, Kardiologie, Neurologie und Psychiatrie) getestet.

Leistungsspektrum:

  • Herstellung von Radiotracern: Herstellung von radioaktiven Markierungsstoffen für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
  • Diagnostische Bildgebung: Umfassendes diagnostisches Leistungsspektrum der PET-CT-Bildgebung
  • Molekulare Bildgebung: Durchführung molekularer Bildgebung zur Diagnose und Überwachung von Krankheiten

Anwendungsgebiete:

  • Pädiatrische Onkologie und Hämatologie: Diagnostik und Therapie bei Kindern mit Krebs und Blutkrankheiten
  • Rheumatologie: Diagnostik bei rheumatischen Erkrankungen
  • Neuropädiatrie: Diagnostik bei neurologischen Erkrankungen bei Kindern.

Zell- und Gentherapie: Herstellung von Zelltherapeutika für GMP-zertifizierte Anwendungen

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Prof. Dr. Andreas Buck
Klinikdirektor
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Universitätsklinikum Würzburg

Tel:        +49 931 201-35000
E-Mail:  buck_a@ukw.de

Das GMP-Zelltherapielabor des Uniklinikums Würzburg bietet ein sehr breites Produktportfolio im Bereich der allogenen Stammzelltransplantation und T-Zelltherapie an. Die Zelltherapieprodukte sind für die klinische Routine als auch für klinische Studien nutzbar. Dabei beliefern wir und kooperieren mit zahlreichen Zelltherapiezentren in ganz Deutschland. Neben speziellen Selektions- und Depletionsverfahren können auch T-Zellen für den adaptiven T-Zelltransfer und Dendritische Zellen für therapeutische Vakzinierungen hergestellt werden. Des Weiteren arbeiten wir an der Weiterentwicklung von innovativen ATMPs.

Leistungsspektrum:

Das GMP-Zelltherapielabor besitzt behördliche Herstellungserlaubnisse für folgende Produkte und bietet eine Bearbeitung von Knochenmark- und Blutstammzellprodukten auch für externe Kliniken an. Folgende Produkte können bei uns bearbeitet werden:

  • Autologe Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • CD34-selektionierte autologe Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • Allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • Kryokonservierte allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • CD34-selektionierte allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • CD34-selektionierte kryokonservierte allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • CD3/CD19-depletierte allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • CD3/CD19-depletierte kryokonservierte allogene Stammzellen aus peripherem Blut SZTWü
  • Allogene Stammzellen aus Knochenmark nach MNC-Anreicherung SZTWü
  • Kryokonservierte allogene Stammzellen aus Knochenmark nach MNC-Anreicherung SZTWü
  • TCRαβ/CD19-depletierte alloPBSC SZTWü
  • Autologe Stammzellen aus Knochenmark nach MNC-Anreicherung SZTWü
  • Autologe Stammzellen aus Knochenmark nach Volumenreduktion SZTWü
  • Allogene Stammzellen aus Knochenmark SZTWü
  • Allogene Stammzellen aus Knochenmark nach Plasmadepletion SZTWü
  • Spenderlymphozyten (portioniert)

Anmeldeformular: ORG007.04_Anmeldung_Praeparat_zur_Bearbeitung.pdf

Preisliste auf der Projektwebsite

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Prof. Dr. Michael Hudecek

Labor für T-Zellengineering
Uniklinikum Würzburg

Tel:        +49 931 201-71294
E-Mail: HudecekLab@ukw.de

Prof. Dr. Matthias Eyrich

GMP-Zelltherapielabor
Uniklinikum Würzburg

Tel:        +49 931 201-27620
E-Mail: GMPLabor@ukw.de

Das Immunmonitoring bietet verschiedene immunologische, molekulare und zelluläre Analysetechniken, mit denen Häufigkeit, Phänotyp und Funktion von Immunzellen im Blut und in den Tumoren von Krebspatienten vor, während und nach der Behandlung bestimmt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuartigen Zelltherapiestudien, bei denen gentechnisch veränderte T-Zellen mit Chimären Antigen Receptoren (CAR) und T-Zell-Rezeptoren (TCR) eingesetzt werden. Hierzu haben wir GLP/GCP konforme Verfahren für die Entnahme, das Einfrieren und die Lagerung von Patientenproben etabliert.

Leistungsspektrum:

Den Nutzern steht ein breites Analysen-Repertoire zur Verfügung:

  • CART-Frequenzbestimmung durch
    • FACS
    • qPCR
  • (CAR)T-Zell-Phänotyp-Charakterisierung mittels FACS
    • Basis (CD45, CD3, CD4, CD8)
    • Naïve/Effektor/Zentrale und Effektor-Gedächtnis (CD45RO, CD45RA, CCR7, CD62L)
    • „Exhaustion“ (PD1, LAG3, TIM3)
    • Regulatorische T-Zellen (CD25, CD127, FoxP3)
  • Ex vivo Bestimmung der (CAR)T Funktion nach spezifischer Aktivierung
    • IFNγ-ELISA
    • Zytokin-Analyse per Luminex
    • XTT Zytotoxizitätstest
    • IFNγ-Sekretions-Assay
  • (CAR)T-Klonalität und NGS basierte Funktionscharakterisierung
    • Einzelzell-TCR- und Transkriptom-Sequenzierung mit 10x

Anmeldeformular: Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Maria Xydia per E-Mail.

Preisliste: Preisliste verfügbar nach Anfrage. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Maria Xydia per E-Mail.

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Dr. Maria Xydia

Leiterin Immunmonitoring
LIT – Leibniz Institute for Immunotherapy (former RCI)
Universität Regensburg

Tel:               +49 941 944–18104
E-Mail:         Maria.Xydia@ukr.de

Das Liquid-Biopsy-Lab bietet Technologien zur Aufbereitung von Köperflüssigkeiten (z. B. Blut, Urin, Liquor u. a.) und Nachweis von zirkulierenden Nukleinsäuren (z. B. zirkulierender Tumor-DNA/ctDNA, RNAs) und zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) an. Liquid Biopsy ermöglicht den Nachweis von Biomarkern aus Körperflüssigkeiten sowohl vertikal (als Querschnitt über unterschiedliche Tumormanifestationen hinweg) als auch longitudinal (als Verlaufsbeobachtung zu unterschiedlichen Zeitpunkten).

Die Einrichtung bietet Dienstleistungen zur Isolierung, Verarbeitung, Analyse und Aufbereitung von Körperflüssigkeiten für die Lagerung an.

Der Schwerpunkt des Liquid Biopsy Lab liegt derzeit auf zirkulierenden zellfreien Nukleinsäuren, insbesondere ccfDNA. Die Vorbereitung von Bibliotheken für verschiedene Anwendungen wird durch eine robuste Instrumentierungsinfrastruktur (z. B. Covaris, Bioanalyzer, Quantus, Maxwell und weitere) unterstützt. Durch den Ausbau und die Automatisierung unserer Instrumentierungsinfrastruktur (z. B. durch die Anschaffung von Liquid-Handling-Robotern) können große Mengen eingehender Proben präzise und zeitnah bearbeitet werden.

Leistungsspektrum:

  • Standardisierte Aufbereitung, Qualitätsbewertung und Lagerung von Flüssigbiopsien (einschließlich Blutplasma, aber auch anderer Körperflüssigkeiten wie Liquor, Ergüsse und andere)
  • Isolierung und Qualitätsbewertung zirkulierender zellfreier DNA (ccfDNA)
  • Analyse von ccfDNA, einschließlich dPCR-Assays und Genpanel-NGS (z. B. mittels CAPP-seq)

Derzeit in Entwicklung und in naher Zukunft geplant:

  • Analyse von ccfDNA mittels kundenspezifischem Genpanel-NGS
  • Epigenomische Analysen basierend auf ccfDNA (DNA-Methylierungsbewertung, Nukleosomenpositionierung)
  • Isolierung, Anreicherung und Charakterisierung zirkulierender Tumorzellen (CTCs) durch das CELLSEARCH-System

Weitere Infos finden Sie auf der Projektwebsite

Prof. Dr. Rainer Claus
Professur für Personalisierte Tumormedizin und Molekulare Onkologie
Allgemeine und Spezielle Pathologie
Universitätsklinikum Augsburg

Tel:        +49 821 400-2994
E-Mail: r

OICE ist zentrales wissenschaftliches Zentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und als Kompetenzzentrum Optische Bildgebung integraler Bestandteil der zentralen Technologieplattformen der FAU.

Das Zentrum ermöglicht den Zugang zu High-End-Lichtmikroskopen durch die Core Facility, entwickelt neue Methoden und Techniken in der Exploratory Research Unit und führt Schulungen für Forscher auf allen Ebenen durch. OICE ist für externe Forschungsgruppen offen und unterstützt > 60 Forschungsgruppen und > 250 Personen pro Jahr.

Leistungsspektrum:

Es stehen Bildgebende Systeme in folgenden Bereichen zur Verfügung:

  • Fixierte Proben
    – Leica Stellaris 8 White Light Laser extended IR
    – Leica SP 5 CLSM
    – Leica Thunder Weitfeld
  • Lebendzellproben
    – Olympus Super Resolution Spinning Disc LSM
    – Zeiss Spinning Disc LSM
    – Leica TIRF & SRRF Super Resolution
    – Leica Thunder Weitfeld
    – Zeiss Automated Celldiscover 7 Medium Troughput Weitfeld
  • Intravital Imaging
    – Zeiss Multiphoton LSM
  • Super Resolution
    – Abberior 2D & 3D STED LSM
    – Leica TIRF & SRRF
    – Olympus Super Resolution Spinning Disc LSM

Anmeldeformular: User access to OICE – Optical Imaging Competence Centre

Weitere Infos finden Sie auf der Projektwebsite

Dr. Ralf Palmisano
Head OICE
Optical Imaging Competence Centre
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Tel.             +49 9131 85-70320
E-Mail:       ralf.palmisano@fau.de

Die Preclinical Imaging Platform Erlangen (PIPE) bietet die Möglichkeit, verschiedene experimentelle multimodale Bildgebungstechniken wie MRI, CT, PET, SPECT, Ultraschall an Kleintiermodellen für translationale Aspekte sowie klinische Studien durchzuführen und ist an das Präklinische Experimentelle Tierzentrum (PETZ) angeschlossen.

Leistungsspektrum:

  • MRT: Ultrahighfield MRI ClinScan 70/30, Bruker (7 Tesla MRT)
  • PET/SPECT/CT: Hybrid scanner (Inveon, Siemens)
  • Ultraschall: Ultrasound Vevo 3100 (VisualSonics)
  • Optische Bildgebung: Optical imaging IVIS Spectrum (PerkinElmer)

Preisliste:

  • MRT (reguläre Nutzung): 150€/h
  • MRT (Langzeitmessung ab 3h, ex vivo bzw. Präparate): 57€/h
  • CT: 59€/h
  • PET/SPECT: 80€/h
  • Ultraschall: 50€/h
  • Optische Bildgebung: 50€/h
  • Scientific Support: 43€/h

Für genehmigte Transporte kann das Kleintier-Transporttaxi Erlangen gebucht werden. Weitere Infos finden Sie auf der Projektwebsite

Prof. Dr. Michael Uder
Direktor
Radiologisches Institut
Universitätsklinikum Erlangen

Tel:            +49 9131 85-36065
E-Mail:     michael.uder@uk-erlangen.de

Der Bereich Personalisierte Tumortherapie des Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Regensburg (ITEM-R) und der Lehrstuhl für Experimentelle Medizin und Therapieverfahren (LEX) bieten unter Leitung von Prof. Christoph Klein Methoden zur Isolation und Analyse einzelner, seltener Zellen und Kleinstmengen von Nukleinsäuren.

Leistungsspektrum:

  • Diagnostische, ISO 17020/15189 akkreditierte Verfahren (LEX):
    • Immunzytologische Inspektion von Knochenmark, Lymphknoten, Blut, malignen Ergüssen und Liquor auf disseminierte und zirkulierende Tumorzellen (DTC/CTC) inkl. Nachweis einer HER2-Expression
    • Molekularpathologische Untersuchung von DTC/CTC auf genomische Kopienzahlveränderungen oder BRAFV600E/K Mutation
  • Experimentelle Verfahren (LEX, ITEM-R):
    • Anreicherung seltener Zellpopulationen und Isolierung von Einzelzellen aus Flüssig- und Gewebebiopsien (inkl. FFPE)
    • Sequenzierung von Einzelzellen (miRNA, Epigenom, Multi-Omics Analysen z.B. Genom + limitiertes Proteom)
    • Einzelzell IMPACT assay (panel sequencing auf Therapie-relevante Mutationen)
    • In-vitro-/In-vivo-Expansion und molekulare Charakterisierung von Tumorzellen, Generierung von Zellmodellen aus klinischen Proben
    • High-Throughput-/High-Content-Screening-Analyse zur Wirkstofftestung, Zielidentifizierung und Therapievorhersage

Preisliste: Preise auf Anfrage

Weitere Infos finden Sie auf den Projektwebsites:

Prof. Dr. Christoph A. Klein
Bereichsleitung/Lehrstuhlinhaber
Fraunhofer ITEM-R/Lehrstuhl für Experimentelle Medizin & Therapierverfahren
Universitätsklinikum Regensburg

Tel.              +49 (0)941 944 6720 oder +49 (0)941 944 31220
E-Mail:        christoph.klein@klinik.uni-regensburg.de

Die zwei im BZKF (Bayerisches Zentrum für Krebsforschung) etablierten Plattformen Präklinische Modelle sowie KI und Bioinformatik werden federführend von WERA Standorten geleitet. Die Expertisen aller BZKF Standorte werden in diesen Plattformen gebündelt und Wissenschaftler:innen sowie klinisch Forschenden zur Verfügung gestellt.

Biobanken

Eine Biobank lagert (onkologische) Biomaterialien wie z. B. Blut- und Gewebeproben. Durch Verknüpfung dieser mit den klinischen Daten bilden sie die Grundlage für die Erforschung von Krankheiten, die Entwicklung neuer Therapien und eine verbesserte Diagnostik. Alle Proben werden nur mit Einverständnis der Spender:innen und unter strengen Datenschutzrichtlinien gelagert. Eine fachgerechte Lagerung und genaue Verarbeitung der Gewebeproben ist Grundvoraussetzung für die sogenannte gute wissenschaftliche Praxis und somit die Grundlage für erfolgreiche Translations- und Biomarkerstudien.

Jeder WERA Standort verfügt über eine eigene Biobank, die die Proben von Patient:innen und Studienteilnehmer:innen vor Ort standardisiert sammelt, verarbeitet und lagert.

Alle vier Standorte sind Partner im German Biobank Network (GBN), welches akademische Biobanken vereint. Die Biobanken etablieren gemeinsame Qualitätsstandards und machen Proben sowie Daten europaweit zugänglich.

WERA ist zudem Teil der BZKF-Arbeitsgruppe Biobanken, die durch standardisierte Verfahren für die Sammlung, Verarbeitung und Lagerung von Bioproben eine hochwertige, abteilungsübergreifende Biobankenarbeit sicherstellt.

Um im Zuge eines Forschungsprojekts eine standortübergreifende, konsistente Probenhandhabung zu gewährleisten, wurde eine Checkliste entwickelt, die zum Ziel hat, Anforderungen zu harmonisieren, Arbeitsabläufe zu optimieren und eine effektive Kommunikation zwischen allen beteiligten Parteien zu fördern. Die Checkliste wird bei Forschungsabsicht von den jeweiligen Ansprechpartner:innen der Biobanken zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Biobanken der WERA Standorte: